Wellness fuer Richard-Geschaedigte

Am 10.08., einem sonnigen Sonntagmorgen, war es endlich soweit: Wir durften dem Hotel Richard endgueltig den Ruecken kehren. Ein letztes Mal brachte uns die Pariser Métro sicher an unser Ziel, den Gare du Nord, wo wir nach eineinhalb Stunden Wartezeit den Thalys (fuer dessen Ticketreservierung wir am Tag zuvor eine geschlagene Stunde anstehen hatten muessen) in Richtung Bruessel bestiegen.

Nach einer ereignislosen Fahrt standen wir am Bruessel Hauptbahnhof, der fuer eine Hauptstadt erstaunlich klein war. Gleiches laesst sich ueber die U-Bahn sagen, die uns nach Paris nun erst recht winzig vorkam. Allerdings spielte in Bruessel in jedem U-bahnhof Musik .

Da uns wieder mal die Karte fehlte, waren wir gezwungen uns bei den Schalterbeamten der U-bahn zu unserem Hotel durchzufragen, was einige Zeit in Anspruch nahm (Offensichtlich ist Stoiber mit der Entbuerokratisierung noch nicht sehr weit gekommen). Jedoch kamen wir, wie immer, schliesslich an unser Ziel.

Unser Hotel war ein Traum. Ein Badezimmer mit Badewanne, ein Fernseher und weiche Betten; alles was uns das Hotel Richard nicht hatte bieten koennen.

Was lag nun in Europas Hauptstadt naeher als erst einmal richtige belgische Fritten zu essen. Die Portionen waren riesig und die Sossen verdammt lecker. Besonders empfehlenswert sind die Currysosse und die Andalusische Sosse (und sogar das normale Ketchup schmeckte ungewoehnlich gut). So gestaerkt machten wir uns dann auf den Weg das Europaparlament zu begutachten, wo sonntaegliche Ruhe herrschte. Das einzige was sich bewegte waren die Flaggen der Mitgliedslaender im Wind.

Bevor wir dann endgueltig zu unserem Hotelzimmer zurueck kehrten , legten wir eine Pause bei den von Mona so getauften Baumkringelbaenken ein und suchten ein Abendessen, das hier nicht naeher definiert werden muss, es war wie gesagt Sonntag.

So liesen wir den Abend gemuetlich mit einer heissen Badewanne und Olympia ausklingen.

19.8.08 16:14

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